Die Ausgangssituation

Mit 600 Filialen ist A.T.U der mit Abstand größte Anbieter in Deutschland. Anders als die Vertragswerkstätten verkauft A.T.U anstelle teurer Originalteile qualitativ hochwertige Produkte in Erstausrüsterqualität, die im Schnitt 20 Prozent günstiger sind. „Mehr als 60.000 Artikel – überwiegend Ersatz- und Verschleißteile – sind sofort lieferbar. Und bei uns müssen Kunden nicht erst auf einen Werkstatttermin warten“, erklärt Manfred Gerlach, Geschäftsführer der A.T.U Auto-Teile-Unger GmbH. Die Kombination von Autofachmarkt und Kfz-Werkstatt ist aus seiner Sicht der entscheidende Wettbewerbsvorteil.

Die Anforderungen

Die einzelnen A.T.U.-Standorte werden zentral geführt und strikt nach betriebswirtschaftlichen Maßstäben ausgerichtet – etwa nach Umsatz oder Deckungsbeitrag. Das führt zu einem Informationsbedarf, den die ältere, heterogene IT-Landschaft der Filialen kaum noch befriedigen konnte: Bislang arbeitete jede Niederlassung autark auf einem eigenen, lokalen Server. Für operative Aufgaben wie Kasse, Werkstattaufträge oder Verfügbarkeitsprüfung gab es unterschiedliche Anwendungen.

Die Lösung

Die gesamte Auftragsbearbeitung sollte in einen Gesamtprozess überführt werden, der auch die Kassenarbeitsplätze (Point of Sale – POS) einschließt. Gleichzeitig galt es, die wartungsintensive dezentrale Infrastruktur durch einen zentralen Unternehmensserver abzulösen.

Als POS-Systeme fungieren Thin Clients, die um Kassenlade, Tastatur, Drucker und Kartenterminals ergänzt wurden. Die Kassen sind per ADSL-Leitung mit dem Rechenzentrum in Hannover verbunden. Ein Terminalserver übermittelt die erfassten Verkaufs- und Werkstattvorgänge an den Unternehmensserver, dort stehen sie sofort für weitere Analysen zur Verfügung.

In umgekehrter Richtung lassen sich die Kassen praktisch fernsteuern. „Der Befehl, die Kassenlade zu öffnen, kommt vom Server“, unterstreicht Gerlach. Über Schnittstellen ist die Filiallösung mit den zentralen Anwendungen für Warenwirtschaft, Finanzen und Managementinformationen verknüpft. Zudem sind viele Lieferanten und externe Dienstleister via Webservice an Microsoft Dynamics AX angebunden.

Die Vorteile der neuen Softwarelösung

01

Ein System, keine Datensilos mehr

Da alle Funktionen in einem System zusammengeführt sind, können die Mitarbeiter in den A.T.U-Filialen ihre Kunden deutlich schneller bedienen. „Heute sind wir in der Lage, direkt aus Dynamics AX heraus die Warenverfügbarkeit zu prüfen oder Nachbestellungen online auszulösen. Ohne die Doppeleingaben sparen wir Zeit und Geld“, freut sich Gerlach.

02

Erhalt der Standardkomponenten

Die Wahl fiel auf das ERP-System Microsoft Dynamics AX. „Wir wollten in jeder Hinsicht möglichst nah am Standard bleiben. Mit Dynamics AX gelang dies nicht nur im Hinblick auf die Software; wir konnten auch den kompletten Kassenbereich mit Standardkomponenten ausstatten“, begründet Gerlach die Wahl.

03

Investitionssicherheit

„Entscheidend waren für uns die Referenzen und die professionelle Projektmethodik der HSO. Zudem konnte das Softwarehaus ausreichend Personal bereitstellen, was bei einem Projekt unserer Dimension nicht selbstverständlich ist.“

04

Eine Lösung von Anwendern für Anwender

„Uns war es wichtig, dass die neue Filialsoftware eine Lösung von Anwendern für Anwender ist. Deshalb haben wir viel Zeit investiert, um die Wünsche der Nutzer umzusetzen“, erklärt Gerlach.

Entdecken Sie weitere Referenzen