2. SCHRITT - ABLEITEN DER CO2-ANFORDERUNGEN UND KENNZAHLEN NACH TCFD
Das HSO-Vorgehensmodell im Detail
1. SCHRITT - ERSTELLEN DES CO2-EMISSIONSINVENTARS NACH GHG
Um das direkte und indirekte Emissionsinventar bestimmen zu können, sieht das HSO-Vorgehensmodell folgende Schritte vor:
- 1.1 Bestimmung des Bereichs: Dies kann die direkten Emissionen aus dem Geschäftsbetrieb und die indirekten Emissionen aus den Dienstleistungen der Bank umfassen. HSO nutzt den DNA Accelerator als Data Engine, um das Emissionsinventar zu ermitteln und zu analysieren. Dazu wird für das direkte Emissionsinventar klassischerweise das ERP-System und für das indirekte Emissionsinventar das CRM und Portfoliomanagement System mit einer Inbound Schnittstelle zum Microsoft Sustainability Manager versehen, um die Daten zu visualisieren und zu managen.
- 1.2 Identifikation von Emissionsquellen: Identifizieren der Emissionsquellen, die in den buchhalterischen Bereichen und Konten in der Bank vorhanden sind.
- 1.3 Auswahl von Emissionsfaktoren: Bestimmung der Emissionsfaktoren, die auf die Emissionsquellen angewendet werden sollen.
- 1.4 Emissionsinventar erstellen: Erstellung des Inventars der Emissionen, indem die Emissionsmengen aus allen identifizierten Quellen zusammengestellt werden.
- 1.5 Berichterstattung: Die ermittelten CO2-Werte und die damit verbundenen buchhalterischen Bereiche und Konten bilden die Grundlage für die Kennzahlen, die nach TCFD offenzulegen sind.
Die systematische Erfassung der Emissionsquellen über eine Schnittstelle zum Microsoft Sustainability Manager ermöglicht es, die Emissionsfaktoren mit dem Datenmodell zu verbinden und das Emissionsinventar auf der Ebene einzelner Entitäten einer Bank bis hin zur Konzernstruktur direkt zu visualisieren.
- 1
Governance
Vorstandsebene sowie zur Integration von Klimaaspekten in die Unternehmensstrategie.
- 2
Strategie
Informationen zu Auswirkungen von Klimarisiken und -chancen auf die Geschäftsstrategie, einschließlich der Analyse möglicher Szenarien und Ableitung von entsprechenden Geschäftsstrategien.
- 3
Kennzahlen
Informationen über die Messung und Berichterstattung von klimabezogenen Leistungsindikatoren, einschließlich Treibhausgasemissionen und -reduktionen sowie anderer relevanter Kennzahlen im Microsoft Sustainability Manager.
- 4
Risikomanagement
Informationen zur Identifikation, Bewertung und Steuerung klimabezogener Risiken von Banken, einschließlich des Managements physischer Risiken und der Umstellung auf eine kohlenstoffarme Wirtschaft.
3. SCHRITT – ERMITTLUNG DER CO2 BILANZ UND UMSETZUNG DER EU-TAXONOMIE
Es ist wichtig zu beachten, dass die Umsetzung der EU-Taxonomie ein fortlaufender Prozess ist. Daher müssen Banken ihre Bemühungen zur Einhaltung der Kriterien der Taxonomie regelmäßig überprüfen und verbessern.
HSO schlägt vor, in Zusammenhang und aufbauend auf den in Schritt 1 und Schritt 2 ermittelten Werten und Erkenntnissen folgendes Vorgehen zu wählen:
- Identifizieren von nachhaltigen Aktivitäten
In diesem Schritt werden die gewonnen Informationen aus Schritt 1.2 „Identifikation von Emissionsquellen“ wieder verwendet und gehen hier Hand in Hand, da jede Emissionsquelle mit einer Aktivität verbunden ist. Herausforderung ist hier das mappen zu den EU-Taxonomie-Kriterien, welche HSO wiederum im Microsoft Sustainability Manager zuordnet und abbildet. - Integration der Taxonomie in die Bankenstrategie
Falls nicht schon im Rahmen eines strategischen Projekts geschehen, ist es maßgeblich, dass die Bank spätestens in diesem Schritt die Taxonomie in ihre Bankstrategie integriert, um sicherzustellen, dass alle Aktivitäten in Übereinstimmung mit den Kriterien der Taxonomie durchgeführt werden. Da sich die Taxonomie-Anforderung ständig weiterentwickeln und durch die vorherigen Schritte neue Erkenntnisse gewonnen wurden, muss die Bankenstrategie kontinuierlich in Bezug zur EU-Taxonomie evaluiert werden.

4. SCHRITT - ERWEITERUNG UND OFFENLEGUNG DER RISIKOKENNZAHLEN UND DES LAGEBERICHTS NACH CSRD
- Entwicklung von Bewertungsmethoden
Banken müssen geeignete Bewertungsmethoden entwickeln, um die Nachhaltigkeit von Investitionen in nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten zu bewerten. Diese Methoden müssen die von der EU-Taxonomie festgelegten Kriterien berücksichtigen und auf den spezifischen Kontext der betreffenden Wirtschaftstätigkeit zugeschnitten sein. - Berechnung von Risikokennzahlen
Banken müssen die Risikokennzahlen für ihre nachhaltigen Wirtschaftstätigkeiten berechnen. Dabei müssen sie die von der EU-Taxonomie vorgegebenen Kriterien für den Grad der Nachhaltigkeit und das Risiko von Umwelt- und Sozialschäden berücksichtigen. - Berichterstattung und Offenlegung
Banken müssen regelmäßig über ihre Einhaltung der Taxonomie berichten und diese Information offenlegen, um Investoren und Aufsichtsbehörden die geforderte Transparenz zu gewähren. Mit unserem Vorgehensmodells bieten wir die Möglichkeit, das Reporting im Rahmen des Microsoft-Lösungspakets (Sustainability Managers, Sustainability Reports oder Power BI) oder aber auch mit anderen gängigen Reporting Tools zu verknüpfen.
Die Umsetzung von “Sustainable Finance” stellt Banken vor umfangreiche Herausforderungen, die unter hohem Zeitdruck bewältigt werden müssen. Mit unserer Expertise, unserem Vorgehensmodell und unserer Erfahrung als etablierter Implementierungspartner von Microsoft-Technologien sind wir davon überzeugt, der geeignete Partner für Sie auf dieser gemeinsamen Reise zu sein.
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