Von der Zeitung am Flughafen, über die Verpflegung an Bord einiger der größten europäischen Carrier bis hin zum digitalen Inflight-Entertainment-Programm sorgen die Unternehmen der MELO Group heute für ein attraktives Reiseerlebnis. Der Vorreiter aus München Fröttmaning ist aus der Medien- und Logistikbranche nicht mehr wegzudenken. Aus dem 1945 gegründeten Pressegrossisten für Bayern und Österreich ist ein internationaler Player mit 21 Unternehmen an 20 Standorten in 5 Ländern und mehr als 2.000 Mitarbeitern geworden. Media Carrier, PGV, Presse-Vertrieb Hermann Trunk, Target Plus Distribution, News-Log, Camso: Die Entwicklung der vielfältigen MELO Unternehmungen ist gekennzeichnet durch rasantes Wachstum in ganz unterschiedlichen Bereichen. MELO schafft es in seinen Geschäftsfeldern immer wieder neue, wettbewerbsfähige Services zu etablieren. Die Dynamik in den verschiedenen Unternehmensteile ist einerseits beeindruckend. Andererseits stellt sie eine große Herausforderung dar für die Unternehmens-IT.

Dynamik, Transparenz, Prozessoptimierung über Unternehmensteile und Fachbereiche hinweg – eine Herkulesaufgabe

Innerhalb der MELO Group kamen bis zu 60 unterschiedliche ERP-Systeme oder Systemkomponenten zum Einsatz. Die Technologie war ähnlich differenziert. AS 400-Lösungen mussten ebenso unterstützt werden wie MAS 90-Anwendungen, Edison-Komponenten und auch eigens programmierte Bestandteile. Key Performance Indikatoren aus den einzelnen Bereichen waren nur schwer zu aggregieren, Transparenz über und ein durchgängiges Management der Logistikprozesse war nur mit großem Aufwand zu bewältigen. Die Integration von Prozessketten basierte auf APIs und die Office-Arbeitsplätze waren nicht eingebunden in das Gesamtkonzept der übergreifenden Prozessoptimierung. Mit den vorhandenen Ressourcen war die Vielzahl der anfallenden Aufgaben kaum mehr zu bewältigen und auch Fachkräfte für die einzelnen Applikationen waren am Arbeitsmarkt immer schwerer zu finden.

HSO sorgt für klare Verhältnisse

MELO war sich seiner Herausforderungen sehr bewusst. Lange wurde nach einem Partner gesucht, der die Bandbreite an technologischen, Prozess- und Organisations-spezifischen Herausforderungen bewältigen konnte. Als vornehmliches Ziel wurde die Vereinheitlichung auf eine Plattform und ein modernes, im besten Fall cloudbasiertes, ERP-System formuliert. Gleichzeitig sollte der Aufbau eines skalierenden Datawarehouse auf der Basis von Microsoft Azure vorangetrieben werden. Letztlich sollten auch die angrenzenden Bereiche wie das Backoffice oder das HR Management mit modernen Microsoft-Lösungen eingebunden werden.

Nach einem umfassenden Screening verschiedener Alternativen entschied sich die MELO Group letztlich für die HSO: neben der langjährigen Projektexpertise in vielen Technologie-Bereichen überzeugten die ERP-Experten mit ihrer eigenen, etablierten Projektmethodik, die es erlaubt, auch komplexe Herausforderungen zu bewältigen. Auf Basis der verbindlichen, ergebnisorientierten HSO-Methodik wurden schnell die Herausforderungen erfasst und ein übergreifender Plattform-Ansatz entwickelt. Damit setzte sich HSO gegen eine Reihe von Mitbewerbern, darunter auch Bestandspartner, durch.

Tim, Projektmanager HSO:

“Mein persönliches Highlight: Mit der Power Platform haben wir innerhalb weniger Wochen eine MELO Logistik-App erstellt."

Die Microsoft Low Code Technologie lässt sich nahtlos in das ERP-System integrieren: "Wir haben dabei viel Zeit und Kosten gespart und den ERP-Standard nicht einmal angefasst."

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MELO – auf der Überholspur in die Digitalisierung

Bereits nach drei Monaten konnte der erste ERP-Mandant auf die neue Lösung, Microsoft Dynamics 365, migriert werden. Dabei orientierte sich MELO auf Empfehlung der HSO sehr nah am Standard: bis zu 90% der Geschäftsprozesse werden heute über vorhandene Funktionalität abgebildet. So wird ein Auswuchern des Systems verhindert, gleichzeitig bleiben die langfristigen Kosten besser zu kalkulieren. Funktionale Ergänzungen können von MELO selbst auf der Basis der Microsoft Power Platform vorgenommen werden, einer Low Code Technologie zur Erweiterung von Core ERP Funktionalität. Auch der Aufbau des Datawarehouse schritt zügig voran. Unmittelbar mit dem Go Live der ersten Instanz konnte mit der Auswertung auf Basis von Power BI gestartet werden. Durch die Ausstattung des Backoffice mit Microsoft Office 365 werden heute sowohl die strukturierten als auch die unstrukturierten Prozessdaten für die Optimierung der Prozessketten genutzt.

Auch das HR Department wurde einbezogen: über LinkedIn wurde mit Microsoft Talent ein unterbrechungsfreier Bewerbungsprozess etabliert. Heute bewerben sich anstelle von 5 mehr als 80 Interessenten auf eine offene Stelle bei der MELO Group. Den Gesamtprozess begleitend wurde ein integrierter Change Management Prozess umgesetzt, bei dem die Stressfaktoren für die Organisation analysiert und mit gezielten Readiness und Enabling-Maßnahmen für die Mitarbeiter ausgeschaltet wurden.
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Für die MELO Group war dieses Projekt mehr als die Ablösung eines bestehenden ERP-Systems. Den ersten Schritten auf dem Weg eine umfassende Digitalisierung folgen weitere:

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